Viele Fachleute im Bereich der Energieversorgung fragen sich, welches Oberflächenbehandlungsverfahren für UHV-Netzanlagen – darunter übertragungsmaschine , Strommasten und Gittermasten für Umspannwerke – gittermast die drei gängigsten Korrosionsschutzverfahren für stahlturm sind heißdip-Galvanisierung , Zinkspritzen und Beschichtung, wobei sich Lebensdauer und Einsatzgebiete erheblich unterscheiden. In diesem Video erfolgt ein anschaulicher Vergleich, um Ihnen bei der Auswahl der optimalen Korrosionsschutzlösung zu helfen.

Alle Stahlmasten für die Energieübertragung werden über lange Zeit im Freien betrieben und sind Sonneneinstrahlung, Regenabtragung, Säure- und Alkalikorrosion sowie Wind- und Sandabrasion ausgesetzt. Insbesondere bei UHV-Übertragungsleitungen, die komplexe Geländestrukturen durchqueren, beeinflusst die Haltbarkeit der Korrosionsschutzschicht direkt die Lebensdauer der Masten und die Betriebssicherheit des Stromnetzes. Beschichtung ist das grundlegendste Korrosionsschutzverfahren mit einfacher Ausführung und geringen Kosten. Sie eignet sich lediglich für Geräte im Innenbereich und kurzfristige Projekte. Der Lackfilm weist eine schlechte Haftung auf und neigt im Außenbereich zum Abblättern und Rissbilden. In rauen Umgebungen tritt bereits nach 3 bis 5 Jahren eine schwere Korrosion auf; die Haltbarkeit ist damit am geringsten, weshalb dieser Schutz nicht für zentrale UHV-Masten und Umspannwerksmasten verwendet werden darf.

Zinkspritzung ist eine ausgereifte kathodische Schutztechnologie. Die auf die Turboberfläche aufgesprühte geschmolzene Zinkschicht bietet eine bessere Korrosionsschutzwirkung als Beschichtungen. Sie ist flexibel einsetzbar für Teilreparaturen und die Sanierung alter Türme und wird daher breit in der Wartung konventioneller Stromnetze eingesetzt; ihre Lebensdauer beträgt 8 bis 12 Jahre. Allerdings weist sie eine ungleichmäßige Zinkdicke und eine geringe Verschleißfestigkeit auf. Die Zinkschicht verschleißt leicht unter langfristiger Einwirkung von Wind und Regen, weshalb sie nur für Mittelspannungs-Stromprojekte geeignet ist, nicht jedoch für UHV-Kernanlagen.

Feuerverzinken ist das branchenübliche Verfahren für UHV-Übertragungsmasten und zentrale Stahlmasten von Umspannwerken. Der Stahlmast wird vollständig in geschmolzenes Zink hoher Temperatur getaucht, wodurch sich eine dichte Zink-Eisen-Legierungsschicht bildet. Die gleichmäßige und feste Beschichtung zeichnet sich durch hervorragende Verschleißfestigkeit, Witterungsbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus und eignet sich für alle extremen Betriebsbedingungen. Standardmäßig feuerverzinkte Gitterstahlmasten können im Freien über 25 Jahre lang stabil und mit geringem Wartungsaufwand eingesetzt werden. Hinsichtlich der Haltbarkeit rangiert Feuerverzinken vor Zinkspritzbeschichtung. Für langfristigen Außenbetrieb von UHV- und Umspannwerk-Stahlmasten ist Feuerverzinken die zuverlässigste und kosteneffizienteste Wahl.